Gandalf war echt! Aber anders, als wir glauben... by Michael Gauger - HTML preview
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– Bild links: „Over Hill“ (Bilbo and Gandalf) by Joel Lee, 2013; wikipedia free commons
Bild rechts: Bischof zu Pferd, lizenzfreies Ausmalbild
– Ulrich und Gandalf waren Ordensmitglieder! Ulrich bei den Benediktinern, Gandalf im Orden der „Istari“.
– Weiter: Gandalf war Berater und Mentor von Königen, wie von Aragorn (Gondor) oder Theoden (Rohan),
der auch in Minas Tirith mit diesen zusammen kämpfte. Bei Ulrich dasselbe: er war nicht nur Bischof,
sondern auch Reichsfürst, dessen Rat immer wieder von Königen und Reichstagen gefragt war:
insbesondere bei Otto I.. dessen enger Vertrauter er war. In der siegreichen Schlacht auf dem Lechfeld
955 arbeiteten und kämpften König Otto I. und Bischof Ulrich von Augsburg kongenial zusammen.

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Bild oben: Nach der Schlacht auf_dem Lechfeld am 10. August 955 danken Otto I. Und Bischof Ulrich von Augsburg Gott für den
Sieg über Ungarn; Feder- und Pinselzeichnung von Karl Russ 1832; gemeinfrei
– Gandalf war bei den Völkern Mittelerdes überaus beliebt und geachtet, Ulrich zu seiner Zeit ebenfalls!
Zudem galt er als vorbildlicher Bischof, „dessen heiliges Wesen durch ganz Europa duftete“
(wie Gandalf in Mittelerde, eine von allen geachtete geistliche Autorität!) der nicht nur seine große
Diözese rührig betreute und viel in Reichsdingen, also politisch, sondern auch sehr viel auf Pilgerfahrten
nach Rom und St. Maurice unterwegs war. Auch Gandalf war immer auf Trab, rast- und ruhelos
angesichts seiner vielen (auch politischen!) Aufgaben.
– Beide waren sehr reisefreudig und auf ständiger Mission: Ulrich besuchte oft und gerne befreun-dete
Klöster und Brüder wie in der Abtei Einsiedeln oder der Abtei St. Gallen, ebenso St. Maurice und Rom.
Gandalf war immer (wieder) in Tuchfühlung mit Elrond und Bruchtal, dem Auenland, und ebenso mit
König Theoden in Rohan.
– Nicht zuletzt waren es König Otto I. Und der Hl. Ulrich, die durch den von ihnen massgeblich
verantworteten Sieg über die Ungarn 951 die grössten deutschen Stämme erstmals vereint haben. Der
Sieg in der Schlacht auf dem Lechfeld gilt denn auch als Geburtsstunde der Deutschen, einer
gemeinsamen Identität, eines deutschen Geistes. Den somit auch der Hl. Ulrich aus der Taufe gehoben
hat! Gandalf, Aragorn und Theoden haben Ähnliches für Gondor und Rohan erwirkt, welche nach der
Schlacht um Minas Tirith nach einem langen Dämmerschlaf wieder erwacht und erstarkt sind.
Eine weitere Parallele der Schlacht um Minas Tirith sehen wir in der
gewaltigen Schlacht auf den katalaunischen Feldern (oder auch Schlacht bei
Chalon) bei Troyes/Frankreich im Jahre 451. Wo es gegen die Hunnen ging:
Die wahrhaft epochale Schlacht auf den katalaunischen Feldern dauerte wohl 2 Tage, und war
entscheidend für das weitere Schicksal Europas! Dort haben vereinte europäische Völker (die Weströmer
unter Aetius, und mehreren germanischen Verbündeten) gegen die Hunnen (unter Attila und anderen
germanischen Verbündeten) in einer aufreibenden und von beiden Seiten unerbittlich und gnadenlos
geführten Schlacht gesiegt, und sich befreit.
Der Historiker Jordanis berichtet: „Es kam zum Handgemenge, zu einem
fürchterlichen, ausgedehnten, maßlosen und erbitterten Ringen. Wir kennen keinen Kampf,
den wir auch nur entfernt diesem gleichzustellen vermöchten.“ Theoderich fiel im Getümmel und
noch auf dem Schlachtfeld erhoben die Westgoten dessen Sohn Thorismund zum neuen König (...)
Attila sah sich inmitten seiner Reiterei isoliert und befahl den Rückzug in das von
Bogenschützen verteidigte Hauptlager.(…)

Bild oben: „Die Hunnenschlacht“, Max Koch (1859-1930)
- Europa wurde damals also von den Hunnen befreit, so wie die Völker Mittelerdes sich
von Saurons Armeen befreien konnten!
– Und so wie in der Schlacht um Minas Tirith lesen wir bei der Schlacht auf den katalaunischen Feldern
451 ebenfalls von einer „Totenarmee“, die eingegriffen hätte,
die siegreichen Völker zu unterstützen. Wir lesen:
„Eine der erbittertsten Schlachten aller Zeiten ging nach zwei Tagen zu Ende. Der Legende
nach sollen die Seelen der gefallenen christlichen Soldaten aus ihren erstarrten Körpern
gefahren sein, um weiter gegen die Hunnen zu kämpfen (so wie etwa im unteren Bild dargestellt,
Anm. d. Verf.). De n n e i n e l e u c h t e n d e Himme l s e r s c h e i n u n g h a b e i h n e n
v e r s i c h ert , d a s s Go t t a u f i h r e r S e i t e s t e h e .
Als Geisterkämpfer seien sie unverwundbar gewesen und hätten die
Entscheidung gebracht.“ (zitiert aus welt.de vom 07.11.2015: „So stoppten Römer und Germanen den
Hunnensturm“) Ganz wie auch in Minas Tirith...

Bild oben: Die Hunnenschlacht auf den katalaunischen Feldern (451) - Wilhelm von Kaulbach 1837

Bild oben: Attila in Gallien – wikipedia free commons, von „mapmaster“ 2006
– König Theoden von Rohan fiel in der Schlacht um Minas Tirith; auf den katalaunischen Feldern 451
fiel der germanische König Theoderich, wie oben zu lesen und zu sehen ist.
Sogar namentlich sind diese beiden fast dieselben!

Bild oben: Theoderichs Tod; aus der „Histoire de France“ (von Colart), 1840

Bild oben: Thorismund wird von den Westgoten noch auf dem Schlachtfeld zum König erhoben, Illustration von A. Zick, 1892
(zur Schlacht auf den katalaunischen Feldern 451)

Bild oben: der Körper Theoderichs wird vom Schlachtfeld getragen; Illustration von 1873, Urheber unbekannt

Bild oben: Rekonstruktionsversuch der Schlacht auf den katalaunischen Feldern 451; public domain

Bild oben: Schlacht auf dem Lechfeld am 10. August 955; Julius Frank 1846; wikipedia free commons
Doch nun wieder zurück zum Hl. Ulrich, welcher im 10. Jh. lebte...

Bild links: Fresko der Hl.Jungfrau Maria mit dem Jesuskind in der Ulrichskirche Erlach, und gegenüber... Bild rechts: Fresko des Hl. Ulrich von Augsburg, ebenfalls in der Ulrichskirche Erlach; Fotos: Autor 2026

Jetzt kam Ulrich bei seinen Pilgerreisen nach Rom und St. Maurice auch durch die Städtchen Erlach und Nidau
am Bieler See durch (beide Schweiz). Von beiden Orten ist überliefert, dass er dort jeweils den Bau einer Kirche
oder Kapelle angewiesen hat; die zugehörigen Städtchen wurden wohl erst danach drumherum, oder angebaut.
In der Ulrichskirche von Erlach am Bieler See, welche eben ihm geweiht ist, finden wir, neben der Hl.
Gottesmutter mit dem Jesuskind und anderen, auch ein altes Fresko, das ebendiesen
Hl. Ulrich von Augsburg zeigt!

Bild oben: Ulrichskirche in Erlach/ Schweiz; Foto vom Autor 2026
Bild oben: Nidau am Bielersee (Schweiz), alte Ansicht
Und wenn wir das Wappen der Stadt Erlach anschauen, stellen wir fest, dass dieses einen Baum aufweist,
flankiert von Sonne und Mond.
Das ist dem Wappen von Minas Tirith sehr ähnlich, mit dem „weißen Baum von Gondor“, umringt von Sternen...

Bild links: Wappen des „Stedtli“ Erlach; Bild rechts: Wappen von Minas Tirith (und Gondor); beide aus wikipedia free commons, public domain

Ob Tolkien dieses Städtchen kannte?

Jedenfalls ist diese Wappenähnlichkeit beider Städte ein interessanter „Zufall“...
Bild oben: Minas Tirith – für Sonne und Mond! Screenshot einer KI-Übersicht (Januar 2026)

Bild oben: nochmal das Wappen von Erlach als Deckenmalerei in der Erlacher Ulrichskirche, von 1680
Nidau (auf der anderen Seite des Bieler Sees) hat einen Fisch und einen Krebs im Wappen. Schon seit
mindestens 1363; der Hl. Ulrich, der auch hier durchkam, wird oft mit einem Fisch dargestellt (siehe auch auf
diversen Bildern von ihm weiter oben) – aufgrund eines der vielen Wunder, die von ihm überliefert sind, eines
seiner Attribute... aber natürlich war Nidau auch immer ein Fischerstädtchen.

Bild links: Wappen der Stadt Nidau; aus wikipedia free commons, public domain

Bild rechts: Der Hl. Ulrich, aus „Illustrierte Heiligen-Legende für Schule und Haus“, 1890; public domain


Bild links: Schloss Erlach; Foto vom Autor 2001
Bild rechts: Erlach im Winter; Foto von Roland Bühler 2010 (mit freundlicher Genehmigung)

...und noch eine Ansicht der Erlacher Ulrichskirche bei Nacht; Foto vom Autor 2010

Und zum Thema „Fisch“...

Die Petersinsel im Bielersee (Foto: Autor 2006) : darauf war ein Kloster, dem Hl. Petrus geweiht,
der Fischer war. Und auch er erlebte ja ein Fisch-Wunder durch den Heiland.
Ulrich hat von seinen Pilgerreisen nach Rom und St Maurice auch einige Reliquien mitgebracht, die seither in
deutschen Kirchen verwahrt werden; Gandalf hatte eine „sehende Kugel“ bei sich (genannt „PALANTIR“, Zufälle
gibt 's ), von denen es in Mittelerde nur eine Handvoll hatte. Und einen Ring namens „Narga“.
Ulrich einen Bischofsring...
Bild oben: aus heiligenlexikon.de, Creative Commons-Lizenz, Foto: Joachim Schäfer

Bild links: Statue des Hl. Ulrich in der Pfarrkirche von St. Gröden; via heligenlexikon.de, Creative Commons-Lizenz, Foto: Joachim Schäfer

Bild rechts: Zauberer mit Kugel; aus pixabay.com, von „tanrica“, 2025

Ulrich hatte auch großen Einfluss auf die Ausformung der Liturgie, wie wie wir sie bis vor 50 Jahren noch
hatten... Er wurde dann 993 von Papst Johannes XV. heiliggesprochen. Er war der erste Mensch, der jemals heilig
gesprochen wurde, zudem der erste, der von einem Papst persönlich heiliggesprochen wurde! Ohne den Hl.
Ulrich wäre nicht nur die Geschichte ganz anders verlaufen, es gäbe vielleicht auch bis heute keinen deutschen
Geist oder eine gemeinsame Identität!

Bild oben: aus dem Artikel + Video „Die Ulrichslinie – oder Rätsel um das dreifache Erlach“ von 2025 (zu finden auf den genannten
Websites oder begleitenden Video-Kanälen), welcher anderen Auffälligkeiten um den Hl. Ulrich nachspürt...
